Überblick zum Projektinhalt

Um dem Phänomen der trotz des immer höheren Schutzniveaus zunehmenden Hochwasserschäden zu begegnen, wurde beim Regionalen Planungsverband Oberes Elbtal/Osterz­gebirge ein neuer Ansatz für die Festlegung von Vorrang- und Vorbehaltsgebieten zur Hochwasservorsorge entwickelt, der eine räumliche Differenzierung nicht mehr anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit, sondern anhand der Gefahrenintensität (Wassertiefe und Fließgeschwindigkeit) vorsieht und sich dabei statt am einhundertjährlichen an einem Extremhochwasser orientiert. Im Rahmen des Modellvorhabens „Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel“ (KlimaMORO) wurde dieser Ansatz auf seine rechtssichere Umsetzbarkeit und seine Akzeptanz bei kommunalen Bauämtern hin untersucht.

Im Einzelnen wurden ein Rechtsgutachten angefertigt, Gespräche mit kommunalen Bauämtern geführt sowie Überlegungen in einem Workshop mit Kommunen und Fachplanern und einem Expertengespräch mit Wasserwirtschaftlern diskutiert. Zur Information wurde eine beim RPV mit Unterstützung des EU-Projektes LABEL erstellte Broschüre genutzt.

Entwurf einer raumordnerischen Zonierung zur Hochwasservorsorge auf der Grundlage eines Extremhochwassers sowie Daten zur Gefahrenintensität

Ansprechpartner

Peter Seifert
Tel: 0351/40404-710